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Bringt Terminator 4 die Erlösung?

Februar 10th, 2009 von LarsVegas

Und noch ein Urgestein der Achtziger, welches sich zu neuem Glanz erheben möchte. Terminator 4: Die Erlösung bringt die Story um Zeitreisen, schier übermächtige Kampfroboter und die Menschheit an der Schwelle zur Ausrottung erneut auf die Leinwand. Dabei entbehrt der vierte Terminator-Film allem Anschein nach seines bisherigen Zugpferdes Arnold Schwarzegger, dessen Bekanntheit sich nicht zuletzt auf seiner Rolle als unbarmherzige Tötungsmaschine in The Terminator (1984) begründet. Mehr als einen kurzen Auftritt Schwarzeneggers wird Terminator 4: Die Erlösung, wohl kaum bieten und selbst diese Hoffnung aller Fans des Gouvernators könnte sich eventuell als Medienente entpuppen.

Das hat aber durchaus seine Begründung, schließlich möchte sich der Regisseur McG möglichst vom bei der Kritik durchgefallenen Terminator 3 – Rebellion der Maschinen trennen und einen Neuanfang wagen – schlimm ist’s nicht, der Vorgänger war in meinen Augen das Schlimmste, was dieser großartigen Reihe jemals passieren konnte. Klamaukige Sprüche, Frauen als Kampfmaschinen, müde Darsteller und eine Lovestory? Also bitte…

Trotzdem setzt die Story von T4 gewissermaßen nach dem „Rise of the Machines“ im dritten Teil an. Terminator Salvation, so der Originaltitel spielt nach der Machtübernahme durch die aus den Vorgängern bekannte Super-KI Skynet. Im Mittelpunkt des Geschehens sollen jedoch weniger der Überlebenskampf der verbliebenen Menschheit gegen die Terminatoren stehen sondern ein emotionales Duell auf persönlicher Ebene zwischen den beiden Hauptcharakteren John Connor und Marcus Wright, gespielt von Christian Bale und Sam Worthington.

Natürlich steht auch dieser Konflikt in einem Rahmen, in dem es um das Schicksal der gesamten Menschheit geht. Im Verlaufe der Handlung von Terminator 4: Die Erlösung muss sich John Connor nämlich entscheiden, ob er Marcus Wright vertrauen kann. Als die beiden ein Geheimnis entdecken, welches die komplette Auslöschung der Menschheit zur Folge haben könnte, spitzt sich die Handlung des vierten Terminator-Films dramatisch zu.

Während diese Terminator 4 Vorschau schon einen vorsichtig optimistisch Ausblick wagt, müssen sich alle Fans der Terminator-Reihe noch etwas gedulden. Der deutsche Kinostart ist bisher für den 4. Juli 2009 geplant. Aber immerhin gibt es schon einige Terminator 4-Trailer zu bestaunen – und die machen mehr als nur Lust auf mehr.

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Who watches the Watchmen?

Februar 4th, 2009 von LarsVegas

Ende der Achtziger wurden die Comics urplötzlich erwachsen. Während bei Marvel und DC noch unbesiegbare Stiernacken in Strumpfhosen durch die Panels hüpften, konterte Alan Moore plötzlich mit einer bitteren Abrechnung auf die überfrachteten Heldensagen im Allgemeinen – und den amerikanischen Traum im Speziellen. “Watchmen” war ein düsteres Werk, getragen von messerscharfen Dialogen, komplexen Verwicklungen und Charakteren, für die man nur schwerlich Sympathien entwickeln konnte. Und dennoch funktionierte es.

Mittlerweile ist “Watchmen” kult: Die New York Times nennt das Comic-Meisterwerk als eines der hundert besten Bücher aller Zeiten. Klar, dass auch Hollywood seit geraumer Zeit übers andere Ufer schielt – vor allem da man mit X-Men oder Spiderman schon große Erfolge bei der Umsetzung der bunten Heftchen feiern konnte. Das Problem lag jedoch nicht an Finanzierungsquerelen oder Rechtsstreitigkeiten. Schlimmer: In der Branche gilt “Watchmen” schlicht als unverfilmbar.

Alan Moore hat sein Mammutwerk derart vielschichtig und verzweigt aufgebaut, dass es bisher schier unmöglich erschien, den Geist der Vorlage einzufangen, ohne dessen Abläufe zu verändern. Hinzu kommt, dass “Watchmen” bis unter den Bücherrand mit Subtexten beladen ist – in den Weiten des Internets lassen sich nicht ohne Grund eigene Seiten finden, die sich mit Terminologie und Bedeutung jedes einzelnen Panels auseinander setzen.

Angesichts des immensen Kultfaktors der “Watchmen” und einer Fanbase, die sich noch heute in Lobgesängen ergießt, sieht man sich in der Traumfabrik nun aber scheinbar gezwungen, doch noch die lang geplante Filmversion nachzuschieben. Die Regie übernimmt dabei kein unbeschriebenes Blatt: Zack Snyder verhalf bereits Frank Millers “300” an die Spitze der Kinocharts. Laut eigener Aussage sei der “Watchmen“-Dreh ein Herzenswunsch gewesen: “Ich bin einer der größten Watchmen-Fans – hätte ich es nicht gemacht, hätten irgendwelche Hollywood-Produzenten die Lizenz letztenendes genutzt, um ein Musical daraus zu basteln.” Snyder schwört hingegen auf maximale Vorlagentreue – sogar eine epische Langfassung für Fans bestätigte er kürzlich in einem Interview.

Und worauf dürfen wir uns nun freuen: Nun, der Watchmen Trailer verspricht in erster Linie ein optisches Festmahl, welches sich einerseits am Stil der Comics orientiert, andererseits ähnlich spektakulär wie “300″ werden dürfte. Und hält Snyder wirklich Wort und setzt Alan Moores geniale Vorlage eins zu eins in Filmform um, dann – ja dann- haben wir hier den ersten Über-Blockbuster dieses noch jungen Kinojahres.

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Und…Action!

Februar 4th, 2009 von LarsVegas

Acht Euro pro Kinokarte. Dann noch das Popcorn, welches sich mit 0,5 Litern koffeinhaltiger Brause am besten herunterspülen lässt – zusammen im Menü für weitere sieben Euro. Die Fahrt ins Lichtspielhaus der Wahl wirkt sich ebenfalls negativ auf das Haushaltsbudget aus, je nach Art des Transportmittels mit weiteren fünf bis sieben Euronen. Und irgendwie muss man ja auch wieder nach Hause kommen. Zu diesem Zeitpunkt hat der normal verdienende Erdenbürger bereits einen Betrag abgegolten, für den er im Schnitt acht Stunden arbeiten muss.

Egal, das Ziel (in diesem Fall ein unterhaltsamer Kinoabend) ist schließlich der Weg. Die Lichter werden gedimmt, der Vorhang lichtet sich, die Vorfreude erreicht den absoluten Siedepunkt. Nur um dann von der schmerzhaften Erkenntnis eingeholt zu werden, dass Keanu Reeves seine chronische Gesichtsstarre noch immer nicht überwunden hat, der „Superheldenfilm des Jahres“ eigentlich gar nicht so super war und David Lynch immer noch nicht in der Lage ist, halbwegs verständliche Geschichten zu erzählen.

Kino war schon immer ein Glücksspiel. Nur ist es mittlerweile ein verdammt kostspieliges Glücksspiel geworden. Da auch ich in den vergangenen Wochen und Monaten zu häufig enttäuscht wurde, dabei aber deutlich zu viel Geld an den Kassen der Multiplex-Ketten ließ, habe ich diesen Blog ins Leben gerufen. Hier möchte ich informieren, anreizen und nach Möglichkeit warnen oder empfehlen. Natürlich wird der nächste Kinobesuch damit nicht zur sicheren Bank, Geschmäcker sind und bleiben nun mal verschieden, eher darf man diesen meinigen Blog als Leitfaden in die Welt des Films verstehen, in dem ich die Liebe für dieses Medium auf euch, die Leser, zu übertragen versuche.

Hier suche ich sie nun also regelmäßig, die Antworten auf die großen, elementaren Filmfragen: Braucht E.T. zum „nach Hause telefonieren“ auch ein Yamba-Monatsabo? Gibt es eigentlich auch einen Film, in dem Brad Pitt scheiße aussieht? Und wann dreht Roland Emmerich endlich mal etwas, in dem keine Flutwellen oder wild flatternde USA-Flaggen das zentrale Thema darstellen?

Ob die Weisheit mich ereilt…nunja, stay tuned.

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