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Besser als Bolzplatz? Dragonball kommt ins Kino

März 20th, 2009 von LarsVegas

40-fach Kaioken. Kamehameha. Super-Saiyan-jin. Genkidama. Nie gehört? Dann könnt ihr euch an diesem Punkt das Weiterlesen im Prinzip sparen. Denn einer der größten Anime-Hypes der Neunziger dürfte somit spurlos an euch vorüber gegangen sein. “Dragonball” heißt der Kult, der die vorgenannten Floskeln begründete und noch heute unter Fans geradezu kultisch verehrt wird. Für Freunde der gediegenen Comic-Unterhaltung war der überdrehte Actionspaß freilich nichts: Im Znetrum der Serie stand ein kleiner außerirdischer Junge mit Affenschwanz, der sich in Turnieren die Feuerbälle mit anderen Weltraum-Viechern um die Ohren warf.

Später, in der Nachfolgeserie “Dragonball Z” gings dann richtig zur Sache: Übermächtige Superkämpfer fusionierten miteinander, entfalteten weltenvernichtende Überkräfte und ein Kampf gegen den “Fiesling of the Month” dauerte geschätzte 200 Episoden. Klingt abgedreht? War es auch – und gerade deshalb wohl auch so beliebt. Unzählige Fanartikel wanderten über die Ladentische, Videogames und Kinofilme wurden produziert, weitere SpinOff-Serien gedreht und so weiter und so fort. Erst in den letzten Jahren ist der Sturm auf den “Dragonball“-Output abgeflacht, auch weil die Serien mittlerweile eingestellt wurden.

Wie gut, dass nun Aufrischung naht: Hollywood will sich die obligatorische Monetenscheibe abschneiden und macht auf “Live Action”. Will heißen: Ein echter Film, mit echten Darstellern und echten Effekten…nein halt, die stammen nach wie vor aus der Retorte. Sei’s drum: Die Frucht dieser Liebe zum Quellprodukt hört auf den Namen “Dragonball Evolution” und stürmt im April unsere Kinos.

Die Rahmenbedingungen klingen zumindest schmackhaft: Mit Justin Chatwin übernimmt ein frischer Jungstar die Rolle von Hauptcharakter Son-Goku, ihm zur Seite steht Asia-Legende Chow Yun Fat als Muten Roshi. Die Regie obliegt ebenfalls einem Kundigen seines Fach: James Wong durfte schon bei “Akte X” seine kreativen Finger an die Filmklappe legen und machte sich später mit der “Final Destination”-Reihe einen Namen.

Ob’s hilft? Fraglich! Der erste Dragonball Evolution-Trailer sieht wie ein quietschbunter Zusammenschnitt der letzten “Power Rangers”-Staffel aus und lässt auf ein Endergebnis irgendwo zwischen “Streetfighter – The Movie” und dem “Glücksbärchies Film” vermuten. Die Story (sofern es denn eine gibt) orientiert sich dabei nur “so lala” an der Vorlage: Muten Roshi scheint beim Übertragen auf die große Leinwand scheinbar die weiße Hautfarbe und das graise Alter verloren zu haben, Turniere gibt es irgendwie auch keine und wichtige Nebenfiguren fehlen.

Also wie nun: Freuen oder nicht? Gute Frage. wer auf Trashgewitter mit CGI-Overload steht, ist hier sicher Bestens aufgehoben. Ein anderes Indiz für ein zumindest passables Kinoerlebnis ist der derzeitige Boom in Asien – dort führt “Dragonball Evolution” derzeit die Chartlisten an. Schau ‘mer ma…

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Action mit Hochspannung: Crank 2

März 17th, 2009 von LarsVegas

Nachdem der diesjährige Neuaufguss der Freitag der 13.-Serie eher ein müdes Achselzucken als Nerven zerfetzendes Nägelkauen bot, können sich Fans der härteren Gangart immerhin auf ein neues Actionvehikel für den stunterprobten Jason Statham freuen. Zwar handelt es sich bei Crank: High Voltage nicht um ein unkaputtbares Horrorfranchise in der Replay-Schleife, aber wie der Protagonist hier ins Leben zurückgerufen wird ist deutlich aberwitziger als alle Ausflüge von Freddy und Jason zusammengenommen.

Man erinnert sich: In Crank musste sich ein mit einem nur durch Adrenalinausstoß aufzuhaltenden Giftstoff injizierter Jason Statham von einem Extrem ins nächste stürzen. Massenprügelei in einer Bar? Check. Im Gegenverkehr rasen in der Rush Hour? Check. Sex mit der Freundin auf einem öffentlichen Platz? Check. Ephinidrinspritze direkt ins Herz? Check. Nur so war der entsprechende Adrenalinpegel zu halten, um sich zum Finale mit dem fiesen Oberbösewicht zu krawallen.

Das Ende vom Film war dann gleichzeitig das Ende vom Lied: Nach einem Fall aus mehreren hundert Metern Höhe und der folgenden Bekanntschaft mit dem Straßenbelag, war Chev Chelious ganz schön – pardon – platt. Für Crank 2 ist er nun trotzdem wieder voll einsatzbereit. Mit einem eingepflanzten Ersatzherzen lebt er weiter. Das Dumme daran: Nur solange er sich regelmäßig Starkstromschläge versetzt, um die Pumpe am Laufen zu halten. Also geht die wilde Hetzjagd von neuem los, denn das Originalherz von Chev Chelious wurde in bester Verfassung einem kranken Triadenboss eingepflanzt.

Der Trailer zu Crank 2 unterhält Fans abgedrehter Action bereits mit einem Jason Statham, der sich Starthilfekabel an Zunge und Brust setzt, in Zigarettenanzünder fasst und im Umspannwerk als lebender Widerstand dient. Kann sein, dass dies nicht nach jedermanns Geschmack ist, aber wer einen Film möchte, der den hanebüchenen Adrenalintrip des ersten Teils übertrifft, dürfte hier einfach goldrichtig sein. Da kriegt die Logik freilich eine saftige Kopfnuss ins Nervenzentrum, Fans wird das aber kaum stören.

Mit dabei sind wieder Amy Smart als Chev Chelious attraktive Freundin Eve. Fans der B-Movie-Veteranen freuen sich auf einen Auftritt von David Carradine, der spätestens seit Kill Bill wieder in den höheren Hollywoodligen spielt. Drehbuch und Regie werden abermals vom verrückten Duo Mark Neveldine und Brian Taylor übernommen. Ein Versprechen der Beiden gab es kürzlich obendrein: „Wir werden den ersten Crank an Wahnwitz und Speed weit in den Schatten stellen.“ Na dann, her damit!

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